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Sozial– emotionale Kompetenz

Sozial– und emotionale Kompetenzen spielen eine große Rolle dabei wie wir Bildungsprozesse
gestalten und davon profitieren können. Sie sind eng mit unserer Fähigkeit verknüpft uns trotz
schwieriger Umstände gut zu entwickeln und weisen eine enge Verbindung zum Lernen auf.

Unsere Ziele:

  • Gefühle in Worte fassen (ausdrücken)
  • gute Bindung zu Bezugspersonen entwickeln
  • Konfliktbewältigung
  • Frustrationstoleranz
  • Werte kennenlernen (Werte und christliche Grunderfahrungen kennenlernen)
  • Freundschaften schließen
  • Selbstbewusstsein entwickeln

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • gemeinsames Spiel in der Gruppe oder mit einzelnen
  • mitfühlend zuhören und kindliche Gefühle bestätigen
  • Signale der Kinder wahrnehmen und prompt und angemessen darauf reagieren (Vorbild sein)
  • Kinder selber Lösungen in Konfliktsituationen finden lassen
  • abwarten (z.B. Kreisspiel, Essen)
  • teilen (z.B. Spielzeug)

Bedeutung:

  • Kinder bekommen Halt und Orientierung
  • Kinder entwickeln Persönlichkeit
  • Kinder werden fähig, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken
  • Kind entwickelt Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl

 

Sprach– und Medien Kompetenz

Hier gilt es den Reichtum der sprachlichen Fähigkeiten jedes Kindes zu entdecken, zu verstehen und sich wertschätzend darauf einzulassen. Die Stärkung dieser Kompetenz geschieht integriert in den pädagogischen Alltag. Als Grundvoraussetzung für Medienkompetenz gilt Symbolverständ-nis und die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten.

Unsere Ziele:

  • Kommunikationsfähigkeit und Sprachverständnis erwerben
  • Interesse und Freude an gesprochener Sprache wecken
  • Lust am Sprechen vermitteln, Sprachgefühl entwickeln
  • Vielfalt von Sprache transparent machen (verbal, nonverbal)
  • deutsche Sprache erlernen und andere Sprachen hören
  • vielfältige mediale Erfahrungen schaffen (Cd´s, Foto, Video, Bilderbücher…)

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Bilderbuchbetrachtung oder Bildbetrachtung..Lieder, Reime
  • Gedichte und Fingerspiele
  • Kreis- und Tischspiele
  • Morgenkreis, Gespräche
  • Schattenspiele, Rollenspiele (Theater)

Bedeutung:

  • Kinder werden fähig Gefühle und Bedürfnisse sprachlich auszudrücken
  • Sprache füllt sich mit Leben
  • Sprache erschließt uns die Welt
  • Sprache ermöglicht logisches Denken
  • ein sinnvolles Medienverständnis entwickelt sich nur im Austausch und Dialog mit Anderen

Natur– und Umweltkompetenz

Kinder zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur. Sie sind bestrebt nachzuforschen warum etwas „so ist“ und wie „es funktioniert“. Vieles was Kin-der erfahren und entdecken beinhaltet zudem schon mathematische Grunderfahrungen für Formen und Mengen.

Unsere Ziele:

  • Gesetzmäßigkeiten erkennen können
  • Ideen und Hypothesen entwickeln
  • eigenes Handeln vergleichen und bewerten
  • eigene Wahrnehmung schulen
  • erleben und verstehen von Naturvorgängen
  • Mengen und Grundformen erkennen und vergleichen

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • experimentieren mit den Elementen
  • Schüttenübungen
  • Formen ertasten, sortieren, zuordnen
  • Natur erforschen
  • Muster legen
  • Konstruktionsmaterialien
  • Projekt: Haus der kleinen Forscher

Bedeutung:

  • Kinder übernehmen Verantwortung für ihre Umwelt
  • sie setzen Phantasie und Kreativität aktiv ein
  • sie trauen sich an Problemlösungen heran
  • Naturabläufe werden wahrgenommen, erkannt und erfasst

Ästhetische, kreative und musische Kompetenz

Ästhetische Bildung ist im Kindesalter eng mit der Persönlichkeitsentwicklung verknüpft. Sie stellt die Erfahrungen mit allen Sinnen in den Mittelpunkt. Kinder erleben sich dabei als selbsttätig und schöpferisch.

Unsere Ziele:

  • Verschiedene Richtungen in der Kunst kennen lernen
  • einen eigenen Geschmack entwickeln
  • Spaß und Freude an Gestaltung vermitteln
  • unterschiedliche Materialien, Techniken, u. Ä. kennen lernen
  • Umwelt und Kultur mit allen Sinnen erfahren
  • die eigene Sprech– und Singstimme entdecken, Freude am Singen und Musizieren entwickeln

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • stempeln, malen, kneten, werken
  • selbst ausstellen
  • mit verschiedenen Materialien experimentieren, Collagen
  • malen nach Musik, CD´s hören
  • Instrumente ausprobieren
  • Lieder lernen und begleiten, musikalische Geschichten gestalten

Bedeutung:

  • Phantasie und Kreativität wird zum Ausdruck gebracht und gestärkt
  • Emotionen werden angesprochen
  • Konzentration und Ausdauer gefördert
  • die Motorik entwickelt sich weiter
  • Kinder erleben Wertschätzung von selbst Geschaffenem
  • sie setzen sich aktiv mit der eigenen Person und anderen auseinander

Motorische Kompetenz

Die körperliche und motorische Entwicklung des Kindes geht rasant vor sich. Durch Bewegen,
Tasten, Hören, Schmecken, Sehen und Riechen gewinnen Kinder erste Eindrücke über „ihre“
Welt. Körperlich aktiv zu sein beugt Krankheiten vor und stärkt Kinder dabei ein positives
Selbstbild zu entwickeln.

Unsere Ziele:

  • Bewegungsbedürfnisse ausleben
  • Bewegungserfahrungen sammeln
  • Gefühl für den Körper entwickeln (z.B. wann wird es mir zu anstrengend beim rennen, wann brauche ich eine Pause)
  • Spaß und Freude an Bewegung entwickeln
  • körperliche Grenzen erfahren

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Bewegungsspiele, Lieder, tanzen
  • klettern im Flur und im Garten, balancieren
  • Ballspiele (Fußball)
  • zum Ausgleich Ruhephasen (z.B. Massagen, Buch vorlesen…)
  • Bewegungsanregende Umgebung schaffen (Flur, Platz zum Toben, Auto fahren, Klettern)

Bedeutung:

  • Koordination wird gestärkt
  • Bewegungsabläufe werden gefertigt und laufen automatisch ab
  • Muskelaufbau
  • Fein- und Grobmotorik wird gestärkt und stabilisiert
  • Gleichgewichtssinn entwickelt sich

Kognitive Kompetenz

Die ersten drei Lebensjahre sind das Alter, in dem Kinder mehr lernen als in den späteren Jah-ren. Die Entwicklung und Stärkung lernmethodischer Kompetenzen sind zentral für die frühkindli-che Bildung. Kinder sind neugierig und motiviert und erfahren, dass Lernen auch Spaß macht wenn sie sich neues Wissen über Objekte oder Zusammenhänge aneignen.

Unsere Ziele:

  • Differenzierte Wahrnehmung
  • Kreativität und Fantasie entwickeln
  • Denk- und Merkfähigkeit entwickeln
  • Lernen durch Nachahmung
  • Probleme/Konflikte bewältigen
  • Lernen durch Versuch und Irrtum
  • Lernen durch Einsicht
  • Handlungsabläufe kennen
  • Gruppen- und Spielregeln kennen und sich daran halten

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Lieder, Verse, Geschichten, Bilderbücher, Fingerspiele
  • Zählen
  • Regeln einführen
  • Spiele, Denkaufgaben (Memory), Merkspiele
  • Fragen stellen, mit Kindern sprechen
  • aufräumen üben (alles hat seinen Platz -> immer der gleiche -> sich das merken)

Bedeutung:

  • Fantasie und Kreativität wird zum Ausdruck gebracht
  • Gedächtnis und Gehirn entwickelt sich
  • Wissen über verschiedene Themenbereiche erweitern sich
  • Wörter und ihre Bedeutung werden erkannt
  • Wortschatzerweiterung
  • Sprache kann sich entwickeln

Positives Selbstkonzept

Eine sichere Bindung ist die Voraussetzung zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts. Die liebevolle Zuwendung einer primären Bezugsperson ermutigt das Kind sich die Umwelt vertraut zu machen und auch an seine Grenzen zu gehen. Kinder mit einem positiven Selbstkonzept fühlen sich wertvoll, fähig, wichtig und kompetent.

Ziele:

  • eigene Fähigkeiten kennen lernen
  • sich angenommen, geliebt und geschätzt fühlen
  • ich selbst kennen lernen (wie sehe ich aus? Augen- Haarfarbe?)
  • eigene Interessen kennen lernen
  • Freunde finden (soziales Selbstkonzept)
  • eigene Gefühle wahrnehmen
  • lernen sich zu pflegen (Haare kämmen, Hände waschen…)
  • körperliche Leistungen erbringen (ein Stück rennen, Bobby-Car fahren)

Umsetzungsmöglichkeiten:

  • Gefühle des Kindes verbalisieren
  • positive Verstärkung
  • aktives Zuhören / sich dem Kind zuwenden
  • Kind als Individuum betrachten
  • anerkannter und respektvoller Umgang mit dem Kind
  • Angebote zu unterschiedlichen Themen anbieten um die Interesse des Kindes zu wecken (z.B. musischer, kreativer, mathematischer, sportlicher Bereich… usw…)
  • mit dem Kind in den Spiegel schauen und darüber sprechen wie es aussieht

Bedeutung:

  • Kind wird Selbstbewusst und Kompetent
  • Kind entwickelt Selbstwertgefühl / Selbstvertrauen
  • Persönlichkeit und Identität können sich entwickeln

Termine

Die Krippe schließt um 12.00 Uhr!!
22.12.17 12:00 Uhr
Weihnachtsferien!
23.12.17 bis 05.01.18
Mitte/Ende Januar
15.01.18 bis 30.01.18
Aktionstag im Haus
26.01.18 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Hausfasching
08.02.18
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Kontakt

Kinderkrippe St. Gabriel Füssen
Birkstraße 18
87629 Füssen
Telefon: 08362 941477


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Fr. 7.00 bis 14.00 Uhr


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